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Vom 19.08.2017 bis 26.08.2017 fand in Hamburg Allermöhe das 11. Landeszeltlager der Jugendfeuerwehr Hamburg statt. Wir waren auch dabei und haben auf Facebook über unsere Erlebnisse berichtet.

Einen ausführlichen Bericht werden wir Euch hier demnächst präsentieren.

 

 

 

 

 

 

Bis dahin könnt Ihr unser Fotoalbum auf Facebook ansehen: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1504176826340611.1073741832.204642296294077&type=1&l=4eac336ad0

Am Sonntag konnten wir beim Schlauchbootwettkampf 2017 unseren Titel verteidigen und den Wanderpokal - " den Pott" - mit nach Hause nehmen.

Es passte mal wieder alles: das Wetter, die Location, die Stimmung, die Motivation, der Teamgeist, der Wille. Und trotzdem waren wir angespannt: Titelverteidigung beim Schlauchbootwettkampf der Freiwilligen Feuerwehren der Bereich Bergedorf, Vier- und Marschlande 2017, zu Gast in der Holaake-Wettekampfarena bei FF Kirchwerder Nord, war angesagt. Nachdem wir bereits 2016 beim Schlauchbootwettkampf am Hohendeicher See gewinnen konnten, wollten wir auch dieses Mal "den Pott" mit nach Hause nehmen. Darauf hatten wir uns drei Wochen lang an den Samstagen vorbereitet. 

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Wir traten mit zwei Mannschaften an und starteten auf den Plätzen 6,7,10 und 11. Larissa, Julius und Niklas starteten als erstes Boot auf Bahn 1 und sorgten für die erste Gesamtbestzeit des Tages. In nur drei Minuten und 14 Sekunden bewältigten sie den Parcours. Das hatten zuvor selbst die Mannschaften der Freiwilligen Feuerwehren nicht geschafft! Eine super Leistung, die uns erst einmal einen guten Puffer verschaffte. Larissa konnte als Ringwerferin dern Ring gleich beim ersten Versuch über das Hütchen werfen und meisterte auch die anderen Hindernisse ohne Probleme. Unsere Paddler Julius und Niklas zeigten ihre beste Leistung und steuerten das Schlauchboot gekonnt über den Parcours. Als dann das zweite Boot mit Rabea, Jannis und Lukas ebenfalls eine sehr gute Zeit hinlegten, war der Sieg zum Greifen nah. Jannis und Lukas gaben mächtig Gas und auch Rabea konnte den Ring zielsicher über das Hütchen werfen und balancierte gekonnt über den Schwebebalken. Für alle drei war die Rutsche - von den Nordern zuvor ordentlich präpariert - kein Problem.

 

Unsere zweite Mannschaft belegte den siebten Platz. Juliana, Vincent, Florian, Ricco, Kim und Mirco gaben ebenfalls alles. Spannend: die Sechs hatten sich erst am Morgen endgültig zusammengefunden und vorher nicht zusammen geübt. Und was sollen wir sagen? Sie bewältigten den Parcours mit Bravour.

Die ersten Platzierungen: Platz 1 - JF Hohendeich, Platz 2 - JF Neudorf, Platz 3 - JF Fünfhausen

Wir gratulieren allen Siegern!

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Unsere FF belegte den sechsten Platz.

Vielen Dank an alle, die uns anfeuerten und an die FF Kirchwerder Nord für die Ausrichtung des tollen Wettkampfes. Wir haben viel Spaß gehabt und freuen uns schon auf das kommende Jahr wo es wieder heißt: Mission Titelverteigung. 

 

Im Rahmen des Projektes "Zeitung in der Schule" der Bergedorfer Zeitung waren 576 Schüler als Journalisten unterwegs. Unser Kamerad Bastian hat zusammen mit seinen Klassenkameraden Leo und Moritz einen eigenen Artikel geschrieben.

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Noch mehr Hintergrundinformationen gibt es hier: buhck Stiftung

Am 7.5.2017 war es wieder soweit: Florianstag 2017 in der Hauptkirche St. Petri in Hamburg! Über das, was wir erlebt haben, berichten wir Euch hier. Dieses Mal war unsere Partnerjugendfeuerwehr aus Neu Gülze erstmalig mit dabei und sie fanden es ganz schön aufregend.

Zu allererst: wer - bitteschön - ist Florian? Und was hat es mit St. Petri auf sich? pict Florianstag2017 170519 100 tmb

Der heilige Florian ist "der" Schutzpatron der Feuerwehr. Ihm zu Ehren feiern viele Feuerwehren den Florianstag (4. Mai). In Hamburg feiern wir den Florianstag um den 4. Mai herum in der Hauptkirche St. Petri. St. Petri hat für die Feuerwehr in Hamburg seit langer Zeit eine besondere Bedeutung. Bis zum Hamburger Brand 1842 gab es über Jahrzehnte eine Feuerwache im St. Petri-Kirchturm. Heute haben wir durch Erneli Martens, mit halber Stelle Landesfeuerwehrpastorin in Hamburg, eine feste Anbindung an die Hauptkirche St. Petri.

Und was haben wir mit alledem zu tun?

pict Florianstag2017 170519 54 tmbWir gestalten zusammen mit Jugendlichen anderer Jugendfeuerwehren den Gottesdienst zum Florianstag! Es ist nämlich ein Gottesdienst von Feuerwehr für Feuerwehr - und natürlich auch für jedermann! Wochen vor dem anstehenden Termin wird ein Thema ausgesucht. Passend zu diesem Thema beteiligen wir uns beim Anspiel, den Lesungen, Fürbitten und den Dingen, die eben alle so in einen Feuerwehrgottesdienst gehören.

Und damit uns diese Dinge ganz leicht von der Hand gehen, treffen wir uns am Vorabend in der Kirche um zu proben, zu singen, zu essen und im Turm zu übernachten.

An dieser Stelle steigen wir nun ein in unseren kleinen Bericht:

17:00 Uhr
pict Florianstag2017 170519 1 tmbWir treffen uns am Feuerwehrhaus. Die Jugendfeuerwehrwarte haben den JF Crafter und das Löschfahrzeug bereit gemacht zur Abfahrt Richtung St. Petri. Die Jugendlichen aus Neu Gülze müssen jederzeit eintreffen.

 

 


17:15 Uhr
Die Mannschaft ist komplett. Die Neu Gülzer sind eingetroffen und wir sind abfahrbereit. Sebastian gibt den Befehl zum Aufbruch.

18:00 Uhr
Wir treffen an der Hauptkirche St. Petri (sie liegt übrigens ganz zentral in Hamburg, direkt an der Mönckebergstrasse) ein. Für die, die schon einmal dabei waren, keine große Sache. Für die "Frischlinge" aber schon. In der Kirche übernachten? - In einer Kirche? Das ist etwas ganz besonderes. Besonders ist es auch, weil wir diesmal ganz alleine sind und die ganze Kirche für uns haben. Also: schnell die Sachen geschnappt und rauf auf den Kirchturm. Schnell kommen erste Fragen auf. "Übernachten wir ganz oben?" Nein, nicht ganz oben, aber ein paar Treppen wollen schon erklommen werden. Übernachtet wird nämlich auf dem Dachboden über dem Kirchenschiff. Dort gibt es eine Fläche, die der Küster uns immer gut vorbereitet. Also haben wir unsere Sachen über die Treppen zur Schlafstelle gebracht und danach die Kirche erkundet. 

19:00 Uhr
Das Verstauen des Gepäcks ist abgeschlossen, die Schlafplätze eingerichtet. Wir treffen uns im Altarraum der Kirche zur Begrüßung durch Ernelie Martens und Kay von Thien. Anschließend genießen wir Würstchen, Salat und Pommes. Andreas, Heiko, Tanja und Birgit haben wieder für uns gekocht.

20:00 Uhr
Letzte - bzw. erste Proben für den kommenden Gottesdienst. Texte müssen gelesen und das Anspiel geübt werden. Freiwillige vor, jeder bekommt etwas zu tun! Aber wir müssen uns beeilen. Um 22:30 Uhr beginnt das große Feuerwerk anlässlich des Hafengeburtstages und wir müssen noch ganz nach oben auf den Turm. Das sind immerhin 544 Stufen und es dauert seine Zeit, bis man oben ist. Kleiner Ausschweif: Der Turm in seiner heutigen Form (Entwurf des Turmhelms von Johann Maack) wurde am 7. Mai 1878 eingeweiht, auf den Tag genau 36 Jahre nach der Zerstörung des Vorgängers in den Flammen des großen Hamburger Brandes. Der Petri-Turm liegt 9,48 Meter über NN (Normal-Null) und 5,5 Meter über dem Rathausplatz und ist der höchste Aussichtsturm Hamburgs. Aus 123 Meter Höhe bietet sich ein grandioser Blick über die ganze Stadt. (Quelle: Webseite St. Petri)

21:55 Uhr
Der Turmaufstieg beginnt. Wer wohl als erster oben ist?

22:15 Uhr
pict Florianstag2017 170519 23 tmbGeschafft. Mehrere Sieger betreten gleichzeitig die Plattform am höchsten Punkt der zu Fuß zu erreichen ist in 123 Meter Höhe. Wir können das Feuerwerk im Hamburger Hafen aus einem ganz besonderen Blickwinkel genießen.

 

 


23:00 Uhr
Es ist spät geworden. Zeit ins Bett zu gehen. Morgen wird ein anstrengender Tag.

---- Am nächsten Morgen ---

07:15 Uhr
Es heißt aufstehen! Zeit für die morgendliche Katzenwäsche und dann ab zum Frühstück.

08:00 Uhr
Frühstück für alle Mann im Herrensaal. Heiko, Tanja, Andreas und Birgit sind schon lange wach um uns ein herrliches Frühstück auf den Tisch zu zaubern. Für alle ist etwas dabei. Neben frischen Brötchen gibt es frische Milch, frischen Joghurt und diversen Aufschnitt. Ein guter Start in den Tag.

09:00 Uhr
Pict Selfie HamburgsJungeHelden 170521 tmbWir verlassen die Kirche und machen uns auf zum Hamburger Rathaus. Dort befindet sich auf der Rathausdiele anlässlich des 50. Geburtstages der Jugendfeuerwehr Hamburg eine Ausstellung, in der die Geschichte der Jugendfeuerwehr Hamburg uns der einzelnen Jugendfeuerwehren erzählt wird. Wir sind natürlich auch mit einem Beitrag dabei.

Nach dem Besuch der Ausstellung gehen wir Richtung Ballindamm. Wir sind auf der Suche nach Littfasssäulen, auf denen "Hamburgs junge Helden" präsentiert werden. Bei der Jugendfeuerwehr Hamburg findet dazu gerade ein Wettbewerb statt und wir wollen da selbstverständlich nicht unbeteiligt bleiben. 

 


12:30 Uhr

pict Florianstag2017 170519 82 tmbBeginn des Gottesdienstes zum Florianstag. Dieses Jahr unter dem Motto: Ein Hoch auf uns! Ein großer Chor unterstützt beim Singen und die Kirche ist voller Menschen. Wir haben das Anspiel am zwar geprobt, aber trotzdem haben wir ein bisschen Lampenfieber. Als es endlich soweit ist, klappt aber alles wie am Schnürchen. Die Schlauchstaffette, der Dialog auf dem Feldbett, die Erste-Hilfe Szene und schließlich auch das Paddeln mit dem Schlauchboot in der Kirche. Schlauchboot? Kirche? Ja! All diese spannenden Dinge sind möglich beim Florianstag. Wie gesagt: ein Gottesdienst von Feuerwehr für Feuerwehr.

 

 


14:00 Uhr
Der Gottesdienst ist beendet und wir lassen es uns in der Sonne vor der Kirche gutgehen. Dort ist wieder einiges aufgebaut. Die Höhenretter der Berufsfeuerwehr (BF) Hamburg sind gekommen und haben das Kistenklettern vorbereitet. Weitere Kollegen sind mit der so genannten MOBAS, der mobilen Atemschutzausbildungsstrecke, der BF gekommen und wir können erfahren, was die Erwachsenen einmal im Jahr unter Atemschutz unter Beweis stellen müssen. Außerdem gibt es noch das laufende A und Musik vom Musikzug Hummelsbüttel. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Insgesamt wieder eine gelungene Veranstaltung!

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17:00 Uhr
Wir sind wieder zuhause. Schade, dass es schon vorbei ist. Aber es ist ja so: nach dem Florianstag, ist vor dem Florianstag. Bis zum nächsten Mal!

Wenn Du jetzt Lust hast, auch einmal dabei zu sein - egal ob in der Jugendfeuerwehr oder nicht - dann schau einfach regelmäßig auf unsere Webseite. Dort werden wir Dich rechtzeitig informieren, wenn es den neuen Termin gibt.

Bildergalerie:

Am vergangenen Dienstag haben wir das tolle Frühlingswetter genutzt, um mal wieder nach draußen zu gehen. Auf Theorie und Knoten hatten wir nicht so viel Lust. Also haben wir Spiele gespielt.

Pict JF DeckeWenden1Pict JF DeckeWenden2Zunächst ging es beim Spiel "Decke wenden" darum, eine Wolldecke zu wenden. "Ja, ist doch ganz einfach!", denkst Du jetzt bestimmt. Doch ganz so einfach war es eben nicht. Denn auf der Decke, die flach auf dem Boden lag, standen noch 6-12 Jugendfeuerwehrleute. Wir durften beim Spiel den Boden nicht berühren, die Decke also nicht überschreiten. Wenn das passierte, wurden wir blind. Dadurch wurde der Schwierigkeitsgrad der Aufgabe gesteigert und wir haben gelernt, dass es wichtig ist sich gegenseitig zu beachten und aufeinander zu hören. Gerade dann, wenn man blind war, war das besonders schwierig! Wir spielten in Team gegeneinander gegen die Zeit. Das schnellste Team gewann. Links kann Du sehen, wie das Ganze aussah.

Anschließend haben wir noch das Spiel "Hubschrauberlandung" ausprobiert. Das ging so:

Es brannte und ein Löschhubschrauber wurde von der Polizei angefordert. Durch den Brandrauch konnte der Pilot die Landestelle nicht erkennen und ein Teil der Jugendfeuerwehr wurde abgestellt, um ein Landedreieck mit einem Seil aufzuspannen. Das Aufspannen des Landedreiecks war für uns noch eine leichte Übung.

Nun war das Dreieck für die Landung des Hubschraubers zu klein.Pict JF Hubschrauberlandung Also wurde versucht, es kurzerhand in ein Landequadrat umzubauen. Da der Hubschrauber bereits viel Staub aufgewirbelt hatte, konnten wir das Quadrat nur sprechend und teilweise blind aufbauen. Das war schon recht schwierig, weil die blinden Helfer nicht mehr sahen, wo genau sie sich befanden und das Quadrat so längere Zeit eher einem unförmigen Kreis glich. Nach einiger Zeit schafften wir es, ein geeignetes Landequadrat aufzuspannen.

Durch immer mehr Schaulustige musste das Quadrat zu einem Rechteck umgebaut werden, dessen lange Seite Seite doppelt so breit war wie die kurze. Jedoch verursachte der Hubschrauber solche Funkstörungen, dass der Funk lahmgelegt war und der Aufbau nur durch sehen möglich war. Dies war der schwierigste Teil der Aufgabe. Ohne zu sprechen mussten wir uns über Gesten verständigen. Entsprechend lange dauerte der Aufbau des Rechtecks.

Was haben wir gelernt?

1.) Im Team ist es wichtig, besonders aufmerksam zu sein.

2.) Es sollte einen Anführer geben, auf den alle hören. Der Anführer muss nicht immer die selbe Person sein, denn jeder hat ganz eigene Stärken und Schwächen.

3.) Wir können uns aufeinander verlassen.

Übrigens: Am Ende der Zusammenkunft haben wir auch noch zwei neue Jugendliche in unsere Gruppe aufgenommen! Wir begrüßen Jana-Sophie und Mirco!